Die Strasse der Deutschen Sprache

Eine neue Straße der deutschen Sprache soll 25 Städte in Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen verbinden.

Die Idee schließt an Ferienstraßen wie die deutsche Märchenstraße an.

Das Projekt soll das Bewußtsein für unsere Muttersprache wecken und gleichzeitig auch touristischen Zwecken diene.

In den Städten ereigneten sich sprachgeschichtlich bedeutende Ereignisse oder es lebten dort bekannte Persönlichkeiten mit Bezug zur deutschen Sprache.

Die Straße beginnt im thüringischen Schleinz, wo Konrad Duden seine ersten Aufzeichnungen zur Vereinheitlichung der Rechtschreibung verfaßte.

Weitere Städte : Merseburg wo in der Dombibliothek mit den „Merseburger Zaubersprüchen“ die ältesten althochdeutschen Sprüche nichtchristlichen Inhalts liegen.

Meissen: hier stützte sich Luther bei seiner deutschen Übersetzung der Bibel auf die sächsische Kanzleisprache

Köthen, wo 1617 der älteste deutsche Sprachverein die „Fruchtbringende Gesellschaft“ gegründet wurde.

Der Nachfolgeverein, die 2007 gegründete „Neue Fruchtbringende Gesellschaft“ hat die organisatorischen Arbeiten zum Ausbau der „Straße der Deutschen Sprache“ übernommen. Treibende Kräfte : deren Vorsitzende Ute Seewald-Heeg und der Herausgeber der „Deutschen Sprachwelt“ Thomas Paulwitz.

 

Die erste Ferienstraße, die Sprachpflege und Fremdenverkehr miteinander verknüpft zieht sich durch Mitteldeutschland, wo die Wiege des Hochdeutschen steht. Sie soll Sprache und Region zu einer einzigartigen Kombination verwebt.

 

Nähere Informationen:

www.strasse-der-deutschen-sprache.de; http://www.fruchtbringende-gesellschaft.de/;

 

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