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Ja, es stimmt schon, daß deutsch die meistgesprochene Sprache der EU ist. Die meistgesrpochene Sprache der Welt dürfte derzeit aber Mandarin sein. Weltsprache wird es dennoch niemals werden aus einem einfachen Grund: Wer wird es sich schon antun, eine komplizierte Sprache mit tausenden Schriftzeichen, in der Wörter in unterschiedlichen Tonhöhen einen gänzlich anderen Sinn ergeben, lernen zu wollen. Das wissen auch die Chinesen und deshalb lassen sie ihre Jugend Englisch lernen.
Nich unähnlich verhält es sich mit der deutschen Sprache, die ja so unsystematisch ist, daß es bei jeder Regel mehr Ausnahmen gibt, als Beispiele für die Bestätigung der Regel. Denken wir nur an die Mehrzahlbildung: Während es im Englischen genügt, an das Wort einfach nur ein “s” anzuhängen, gibt es im Deutschen bereits 4 Formen von Mehrzahlbildung und keine Regel dazu. Jedes Wort hat seine eigene Mehrzahl. Deshalb ist ahlte ich es für unsere europäischen Mitbürger einfach unzumutbar, diese komplizierte Sprache erlernen zu müssen.
Dies ist einfach nur ein praktischer und pragmatischer Denkansatz.
Antwort:
“Die behauptete mangelnde Systematik mag schon sein, wenn man alles verkürzen will dann bleibt das BSE – Englisch (“Bad Simple English”) übrig, das viele – insbesondere Politiker – sprechen.
Leute, die es wissen müssen, nämlich Philosophen vieler Ländern, meinen hingegen, daß lediglich in Deutsch und Altgriechisch aufgrund der Vielfalt der Ausdrucksweisen erschöpfend, tiefgründig und daher auch richtig philosophiert werden kann.
Ein Denkanstoß für jene, die den “Einheitsbrei” und die “totale Vereinfachung” predigen.”
MfG
–
O.Univ. Prof. Dr. Werner PFANNHAUSER
Im Zuge der EU-Diktatur ist Deutsch eine aussterbende Sprache. Nicht einmal die österreichische Regierung übersetzt alle ihre Dokumente in das Deutsche. Auch das österreichische Bundesheer beschriftet schon seit längerem ihr Transportflugzeug mit “Austrian Air Force”,
An den Universitäten wird Deutsch als Vortragssprache Zug um Zug abgeschafft. Dort, wo es noch nicht abgeschafft wird (z.B. Pädagogik) wird eine Kampagne gegen das Deutsche geführt (etwa: das kann man im Deutschen nicht ausdrücken, das ist ein Ausdruck, den gibt es nur im Deutschen – etwa “Bildung” – das führt zu Missverständnisse usw.)
In den Fachbegriffen geht es ebenso: Rasse – das ist historisch vorbelastet – das Wort darf man nicht mehr verwenden. Kultur: Das ist historisch so vieldeutig, das kann man nicht mehr verwenden – usw. usw.
Es wird also eine Kampagne gegen Deutsch als Sprache (und Denktradition) geführt, die vermutlich nicht mehr aufzuhalten ist – trotzdem halte ich es für wesentlich, diesen Vorgang aufzuzeigen, um “Liebhaberinseln” dieser Sprache zu etablieren, bevor es zu spät ist. Vor allem den jungen Leuten sollte man aufzeigen, dass mit der Sprache auch eine Kultur (Entschuldigung: Eine Möglichkeit Welt zu denken) verloren geht und eine Welt, die nur mehr Englisch (oder Chinesisch?) ist, eine ärmere Welt ist.